Sicherheitsdienst Köln: Wachdienst links und rechts des Rheins
405 Quadratkilometer, neun Stadtbezirke, 86 Stadtteile und gut eine Million Menschen, auseinandergeschnitten vom Rhein und zusammengehalten von einer Handvoll Brücken: Das ist die Ausgangslage für jeden Auftrag in Wachdienst, Objektschutz und Baustellenbewachung in Köln. Zwischen einem Lager in Gremberghoven und einem Bürohaus in Braunsfeld liegen gut elf Kilometer Luftlinie, dazu der Rhein, der Ring und die Rushhour. In einem Schichtplan stehen die beiden deshalb nicht.
Köln zählt zu den bundesweiten Standorten von Aquila Security, geführt wird das Unternehmen vom Hauptsitz in Frankfurt am Main. Für ein Angebot vom Sicherheitsdienst Köln nennen Sie am besten gleich Objektart, Adresse, das gewünschte Zeitfenster und den Starttermin. Daraus rechnen wir Schichtzeiten und Stundensatz. Anrufe nimmt die Hotline 0800 724 2501 rund um die Uhr an, auch sonntags und an Feiertagen.



Wie ein Auftrag beim Sicherheitsdienst Köln anläuft
Am Anfang eines Auftrags steht ein Termin am Objekt, kein Wachmann am Tor. Aufgenommen wird, welche Zugänge offen bleiben müssen, wer Schlüssel führt, welche Punkte in welcher Folge dran sind und wohin eine Meldung geht. Daraus wird die Dienstanweisung. Sie liegt während der Schicht am Objekt, damit zwei unterschiedliche Kräfte dieselbe Runde gleich abarbeiten.
Die Reihenfolge der Punkte wechselt, damit von außen niemand mitschreiben kann, wann welcher Winkel kontrolliert wird. Zu jedem Rundgang gehören Zeit und Befund. Für den Ernstfall ist die Reihenfolge vorab verabredet: Lage sichern, Sachverhalt aufnehmen, die hinterlegte Nummer wählen, bei Straftat oder Feuer Polizei und Feuerwehr. Nach Dienstschluss bekommen Sie ein Protokoll, in dem jeder Punkt mit seiner Uhrzeit steht.
Welche Qualifikation eine Aufgabe verlangt, gibt das Gewerberecht vor. Die Unterrichtung nach § 34a GewO deckt den größten Teil ab: Pförtnerdienst, Werkschutz, Revier- und Streifengänge, dazu gewöhnlichen Objektschutz. Sachkunde ist Pflicht, sobald eine der fünf Konstellationen dieser Vorschrift vorliegt: Streife dort, wo Publikum hinkommt, Schutz vor Ladendieben, Türdienst an gastgewerblichen Diskotheken, dazu Leitungsaufgaben in Gemeinschaftsunterkünften und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. Wer eingeteilt wird, richtet sich danach und nicht danach, wer gerade frei hat.
- Rufnummer 0800 724 2501, sieben Tage die Woche besetzt
- Eine eigene Dienstanweisung je Objekt statt allgemeiner Wachvorschrift
- DEKRA ISO 9001: das Qualitätsmanagement wird extern auditiert
- Alle Kräfte im Bewacherregister, Bezahlung nach dem Tarif Nordrhein-Westfalens
- Betriebshaftpflicht mit 5 Millionen Euro Deckung
Leistungen vom Sicherheitsdienst Köln: Pförtnerdienst bis Brandwache
- Brandsicherheitswache, soweit der Bescheid sie nicht der Feuerwehr vorbehält
- Brandposten bei Schweiß-, Trenn- und Lötarbeiten in Werkhalle und Technikraum
- Ersatzwache, solange die Brandmeldeanlage gestört oder abgeschaltet ist
- Nachschau nach Arbeitsende, weil ein Glutnest erst Stunden später auffällt
- Posten bei Heißarbeiten auf den Hafen- und Lagerflächen am Rhein
- Begleitung von Räumungsproben und Alarmübungen im laufenden Betrieb
- Nachtposten am Bauzaun von Feierabend bis zum ersten Trupp am Morgen
- Durchgehende Besetzung an langen Wochenenden und in der Betriebsruhe
- Zutrittskontrolle am Bautor mit Liste der beteiligten Nachunternehmer
- Sicherung von Materiallager, Kabeltrommeln, Kleingerät und Zapfstellen
- Eine Runde über mehrere Bauabschnitte im Kölner Stadtgebiet
- Kontrolle abgestellter Maschinen und Bauwagen abseits des Rohbaus
- Werktor besetzen, Besucher anmelden, Speditionen einweisen
- Schließ- und Öffnungsdienst in Bürohäusern mit mehreren Mietern
- Kontrolle von Freilager, Containerstellplatz und Fuhrpark vor dem Gebäude
- Nachschau an Tür und Tor nach einer Meldung der Einbruchmeldeanlage
- Dauerposten in leerstehenden Hallen zwischen Auszug und Umbau
- Ausweisausgabe und Zutrittsliste am Empfang rechtsrheinischer Bürostandorte
- Standbewachung in den Stunden, in denen niemand vom Aussteller da ist
- Bewachung während Aufbau, Umbau und Abbau der Ausstellungsfläche
- Übergabe des Standes an den Aussteller mit schriftlichem Protokoll
- Aufsicht über Technik, Exponate und Warenmuster über Nacht
- Zugangsregelung für Standbauer, Technikfirmen und Anlieferung
- Ordnerdienst bei Straßenfesten, Kirmes und Vereinsveranstaltungen
- Besetzung von Zugang, Bühnenbereich und Ausgängen nach Postenplan
- Einlass an gastgewerblichen Diskotheken mit Sachkunde nach § 34a GewO
- Freihalten der Rettungswege und Zufahrten über die gesamte Laufzeit
- Nachtwache auf dem Veranstaltungsgelände zwischen zwei Festtagen
- Posten an Zelten, Tribünen und Absperrungen bei mehrtägigen Festen
- Nachtdienst an der Rezeption in Beherbergungsbetrieben
- Rundgänge durch Flure, Tiefgarage, Anlieferung und Außenbereich
- Hausrechtsdurchsetzung bei Ruhestörung und unerwünschtem Besuch
- Doorman am Eingang während Tagungen und Feiern im Haus
- Zimmer- und Schlüsselkontrolle nach dem Auszug von Langzeitgästen
- Zivile Kaufhausdetektive in den Geschäften der Einkaufslagen
- Sichtbare Präsenz an Kassenzone und Ausgang zu den Stoßzeiten
- Sachkunde nach § 34a GewO, die der Schutz vor Ladendieben verlangt
- Aufnahme des Sachverhalts für Anzeige und Hausverbot
- Begleitung der Warenannahme und Kontrolle der Notausgänge
- Streife durch Einkaufszentren der rechtsrheinischen Kölner Bezirke
- Pfortendienst mit Zugangsregelung, Besucherliste und Ausweiskontrolle
- Rundgänge über das Gelände nach abgestimmtem Plan
- Deeskalation im Konfliktfall und Meldung an Leitung und Behörde
- Leitende Kraft mit Sachkundeprüfung, wie § 34a GewO sie verlangt
- Durchgehende Nachtbesetzung, wenn die Einrichtung keine eigene Nachtwache stellt
- Separatwachdienst mit fester Kraft über die gesamte Nachtschicht
- Revierdienst, der mehrere Adressen einer Achse in einer Runde bedient
- Schließrunde nach Betriebsschluss in wechselnder Reihenfolge
- Streife durch Wohnanlage, Tiefgarage und Müllplatz im Quartier
- Kontrolle von Leerstand, Baulücke und abgestellten Fahrzeugen
- Zeitstempel je Kontrollpunkt und Bericht zum Ende der Schicht
- Pförtnerdienst mit Besucheranmeldung und Einweisung der Anlieferung
- Streifendienst mit festgelegten Kontrollpunkten nach Betriebsschluss
- Abstimmung des Sicherheitskonzepts vor der ersten Schicht
- Dienstanweisung je Objekt mit Meldewegen, Rufnummern und Grenzen
- Eintragung im Bewacherregister und Vergütung nach dem Tarif des Landes
- Qualitätsmanagement, von der DEKRA nach DIN ISO 9001 zertifiziert
Ihre Vorteile in Köln auf einen Blick

Kunden berichten von ihren Erfahrungen mit Aquila Security & Brandwachen
Unsere Sicherheitsdienstleistungen sind genauso vielfältig wie die Herausforderungen, denen wir uns stellen.
Einsatzgebiete rund um Köln – auch im Umland sofort vor Ort
Wir sind nicht nur Ihr Sicherheitsdienst für Köln, sondern in ganz Deutschland für Sie aktiv.
Unsere Einsatzkräfte sind in Köln sowie in Städten und Gemeinden im Umkreis bis zu 80 km kurzfristig einsatzbereit.

Ihr Sicherheitsdienst für Köln & Umgebung:
Sicherheitsdienst Köln: die Lagen und ihre Aufgaben
Vier Lagen teilen die Arbeit auf: der Gewerbegürtel im Westen und Norden, die Hafen- und Bahnflächen am Strom, die Einkaufs- und Ausgehviertel der Innenstadt und die Wohnquartiere rechts des Rheins.
Kontrollfahrten und Nachtdienst im Gewerbegürtel
Betriebsflächen liegen hier nirgends am Stück. Im Westen reihen sich Ossendorf, Bickendorf und Braunsfeld aneinander, am Stadtrand kommt Marsdorf dazu, im Norden liegen Niehl und Merkenich mit den Hafenbecken, rechtsrheinisch im Südosten Gremberghoven und Eil, linksrheinisch im Süden Godorf mit Hafen und Petrochemie. Wie eine Runde geschnitten wird, entscheiden Autobahnring und Brücken: Jede zusätzliche Rheinquerung frisst Minuten, die in der Nachtschicht später fehlen.
Zwei Modelle ergeben sich daraus. Als Revierfahrt bedient der Wachdienst mehrere Adressen einer Achse hintereinander, etwa entlang der Gleisflächen in Gremberghoven oder zwischen den Höfen in Ossendorf. Soll eine Halle durchgehend bewacht sein, wird ein Separatwachdienst mit eigener Kraft daraus. Was sich rechnet, entscheidet selten der Stundensatz, sondern die Zahl der Objekte je Runde und die Frage, ob sie auf derselben Rheinseite stehen. Angrenzende Städte wie Leverkusen, Bergisch Gladbach, Hürth oder Rösrath liegen bei so einer Runde oft näher als der übernächste Kölner Bezirk.
Pförtnerdienst, Werkschutz und Objektschutz am Tor
In Schichtbetrieben verlagert sich der Objektschutz vom Zaun ans Tor: anmelden, einweisen, Ausweise ausgeben, Ladelisten abzeichnen, den Hof sortieren. In den Logistikhallen im Südosten hängt der halbe Tagesablauf an dieser Position. Verarbeitet ein Betrieb Lebensmittel, muss die Kraft am Pförtnerdienst zusätzlich wissen, welche Schleuse in welche Hygienezone führt.
Draußen ist die Fläche das Problem, nicht das Gebäude. Paletten, Schrott, Gasflaschen und abgestellte Anhänger lagern im Freien, häufig dichter am Zaun als an der Halle. Deshalb beginnt eine Schicht mit dem Außenweg und erst danach mit dem Haus. Bei Bürohäusern mit mehreren Mietern geht es dagegen um Schließdienst, Empfangsdienst und die Nachschau, wenn die Einbruchmeldeanlage auslöst. Werkschutz meint im Kern nichts anderes als Objektschutz auf einem Betriebsgelände, und beides läuft ohne Sachkundeprüfung.
Baustellen: Bauzaun, Materiallager und die eine Zufahrt
Gebaut wird in Köln fast immer im Bestand oder auf altem Gewerbegrund: Nachverdichtung in Ehrenfeld, Nippes und Sülz, Umbau ganzer Hafenareale am rechten Ufer, neue Quartiere am nördlichen Stadtrand, dazu Tiefbau an Ringen, Gleisen und Brückenrampen. Verschwunden ist nachts selten der Rohbau, sondern was daneben liegt: Kupferkabel, Akkugeräte, Werkzeugkoffer, Diesel. Im Sicherheitsdienst Köln liegt der Schwerpunkt der Baustellenbewachung daher am Lagerplatz und an den Toren, nicht am halbfertigen Gebäude.
Üblich ist eine Besetzung von Arbeitsschluss bis zum Schichtbeginn, über Wochenenden durchgehend. Sind viele Gewerke gleichzeitig auf der Fläche, bringt die Kontrolle am Bautor einen doppelten Nutzen: Sie dokumentiert jede Zufahrt, und sie schränkt hinterher den Zeitraum ein, in dem ein Schaden entstanden sein kann. In enger Blockrandbebauung, wie sie halb Köln prägt, gibt es oft nur eine Einfahrt zur Baustelle. Dann steht der Posten genau dort, und der Rest wird in Intervallen abgegangen. Baustellenüberwachung per Kamera ersetzt das nicht, sie ergänzt es.
Karneval, Konzerte und Ausstellungen: Ordner und Standwachen
Der Veranstaltungskalender hat drei Spitzen. Zwischen Weiberfastnacht und Karnevalsdienstag ist das halbe Stadtgebiet Bühne, im Sommer folgen Open-Air-Wochenenden auf den Rheinwiesen und in den Parks, im Winter Märkte und Hallenprogramme. Ein Eventschutz steht und fällt dabei mit den Wegen: Rettungswege frei, Zufahrten frei, Fluchtrichtungen bekannt. Wichtiger als die Kopfzahl der Ordner ist ein Postenplan samt Absprache darüber, wer die Fläche für voll erklärt und in welche Richtung geräumt wird. Am Türdienst von Diskotheken auf den Ringen, in der Altstadt-Süd und im Zülpicher Viertel verlangt § 34a GewO die Sachkunde, für jede Kraft einzeln.
Ausstellungen und Fachkongresse brauchen etwas anderes. Eine Standwache übernimmt genau die Stunden ohne Personal des Ausstellers, also Aufbautage, Nächte und den Abbau. Übergeben wird schriftlich, weil sich sonst hinterher nicht mehr klären lässt, wann ein Exponat verschwunden ist. Wer Veranstaltungsschutz für ein festes Datum braucht, fragt besser früh an, weil an Karnevalstagen im ganzen Stadtgebiet gleichzeitig Personal gebunden ist.
Brandsicherheitswache und Brandwache im Betrieb
Zwei Anlässe sind auseinanderzuhalten. Die Brandsicherheitswache ordnet die Behörde an, meist für Veranstaltungen in Versammlungsstätten; in Nordrhein-Westfalen gibt § 41 SBauVO den Rahmen vor. Dort steht auch, wer sie stellt: Auf Großbühnen und Szenenflächen über 200 Quadratmeter muss die Brandsicherheitswache der Feuerwehr anwesend sein. Anderes ausgebildetes Personal darf die Aufgabe nur übernehmen, wenn die Brandschutzdienststelle dem Betreiber vorher bestätigt, dass er genügend solcher Kräfte hat. Ob wir eine Brandsicherheitswache stellen dürfen, entscheidet deshalb der Bescheid und nicht der Auftrag. Sie beginnt mit dem Einlass und endet nach dem letzten Gast; ohne sie findet die Veranstaltung nicht statt.
Betrieblich sieht der Fall anders aus. Eine Brandwache begleitet Heißarbeiten wie Schweißen, Trennen und Löten und bleibt danach die vereinbarte Zeit vor Ort, weil sich ein Glutnest in einer Zwischendecke oft erst Stunden später meldet. Der zweite Anlass ist eine gestörte oder abgeschaltete Brandmeldeanlage, typisch während einer Sanierung: Dann übernimmt eine Wache mit festem Rundgang, was sonst die Technik erledigt, bis diese wieder scharf geschaltet ist.
Handel, Wohnanlagen und Unterkünfte
Schildergasse, Hohe Straße und Ehrenstraße gehören zu den meistbesuchten Einkaufslagen des Landes, dazu kommen die Zentren in Kalk, Weiden und Porz. Zivile Kaufhausdetektive halten sich dort im Verkaufsraum auf, greifen erst nach einer zweifelsfreien Beobachtung ein und dokumentieren so, dass Anzeige und Hausverbot später auch halten. Weil der Schutz vor Ladendieben sachkundepflichtig ist, spielt Dienstkleidung dabei keine Rolle. Einzelhandel verlangt vom Sicherheitsdienst Köln beides: zivile Beobachtung im Gang und sichtbare Präsenz am Ausgang.
In den Wohnquartieren geht es um andere Dinge: Tiefgaragen, Kellerabgänge, Müllplätze, Hauseingänge, die nachts offenstehen. Eine Streife durch Wohnanlagen in Chorweiler, Bilderstöckchen oder Höhenberg läuft feste Punkte ab und hält fest, was auffällt, ohne Bewohnerinnen und Bewohner zu kontrollieren. Für Unterkünfte gilt wieder ein eigenes Muster: Pforte mit Besucherliste, Rundgänge auf dem Gelände, Deeskalation im Streitfall, Übergabe an die Leitung. Wer dort die Schicht führt, braucht die Sachkundeprüfung, das Team an der Pforte die Unterrichtung.
Technik im Objekt und die Meldekette bei einem Alarm
Zur Sicherheitstechnik von Aquila Security gehören Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und die Alarmaufschaltung auf die eigene Sicherheitszentrale. Nutzen bringt Technik aber erst, wenn vorher feststeht, was eine Meldung auslösen soll. Eine Kamera an der Laderampe hilft wenig, solange offen ist, wer nachts auf das Bild schaut.
Deshalb wird die Meldekette schriftlich vereinbart, bevor die erste Schicht läuft: Welches Signal landet in der Sicherheitszentrale, welches zuerst bei Ihnen, ab wann geht der Anruf an Polizei oder Feuerwehr und wer das Objekt betreten darf. Ist eine Kraft im Dienst, übernimmt sie die Nachschau an Tür und Tor und meldet zurück, was sie vorfindet. Läuft gerade keine Schicht, endet unser Teil der Kette mit der Weitergabe an die vereinbarte Stelle. Eine Anfahrt binnen Minuten wird auch vom Sicherheitsdienst Köln nicht zugesagt; bundesweit nennt Aquila Security 1 bis 3 Stunden bis zum Einsatz vor Ort.
Was eine Schicht kostet und was rechtlich gilt
Stundensätze und was sie bewegt
Abgerechnet wird im Sicherheitsdienst Köln je Kraft und angefangener Stunde. Für die Tagstunden im Wach- und Objektschutz setzt Aquila Security 26 bis 29 Euro an, mit einem Aufschlag von 12 Prozent in der Nacht und 25 Prozent an Sonn- und Feiertagen. Für gehobene Lobbydienste gelten 30 bis 36 Euro, für Cargo-Einsätze mit erweiterter Schulung 32 bis 38 Euro. Feste, Standbewachung und Brandwachen werden dagegen je Projekt kalkuliert. Den Ausschlag geben die verlangte Qualifikation, die Lage der Schicht und die Zahl der gleichzeitig eingesetzten Kräfte.
Erlaubnis, Sachkunde und Hausrecht
Für das Bewachungsgewerbe braucht es eine behördliche Erlaubnis nach § 34a GewO, und die liegt vor. Im Bewacherregister steht außerdem jede Person, die hier eine Schicht übernimmt. Woran sich der Dienst darüber hinaus zu halten hat, schreibt die Bewachungsverordnung vor: Unterrichtung oder Sachkunde, Dienstausweis und Kennzeichnung nach § 18, die Dienstanweisung nach § 17 und die Aufzeichnungen nach § 21 zu Auftraggebern, eingesetzten Wachpersonen und deren Belehrungen. Ein Protokoll über jeden Rundgang verlangt die Verordnung nicht, das ist eine Leistung aus dem Vertrag. Was eine Wachkraft darf, leitet sich vollständig aus Ihrem Hausrecht ab. Als Eigentümer, Mieter oder Veranstalter geben Sie es für die Laufzeit schriftlich weiter; daraus folgen die möglichen Handlungen: abweisen, hinausbegleiten, eine Tasche mit Einverständnis ansehen. Alles Weitere sind Jedermannsrechte, etwa das Festhalten auf frischer Tat nach § 127 StPO bis zum Eintreffen der Polizei. Eingriffsrechte, wie sie der Polizei zustehen, hat ein privater Dienst an keiner Stelle. Sub-Vergaben vermeiden wir; wird eine im Einzelfall nötig, geht sie nur mit schriftlichem Tarif-Nachweis über die Bühne.
Kalkulieren lässt sich ein Angebot, sobald Objektart, Adresse, Größe der Fläche, Zahl der Zugänge, Zeitfenster und Starttermin auf dem Tisch liegen, gleich ob es um Wachschutz, Werkschutz oder eine Brandwache geht. Daraus ergibt sich der Personalbedarf und damit der Preis der Schicht. Der Rest gehört in den Termin am Objekt, bevor die erste Kraft antritt.
Ist die Lage akut, weil eingebrochen wurde, eine Anlage ausfällt oder ab morgen früh eine Fläche offen liegt, ist der schnellste Weg das Telefon: 0800 724 2501, an sieben Tagen in der Woche erreichbar. Wer lieber schreibt, nutzt die Kontaktseite und bekommt Stundensatz, Schichtzeiten und Ablauf für den Sicherheitsdienst Köln schriftlich zurück. Vier Stunden sind die kürzeste Schicht, drei Monate die kürzeste Laufzeit im laufenden Betrieb; danach verlängert sich der Vertrag monatlich und lässt sich mit vier Wochen Frist beenden. Für Feste, Standbewachung und Brandwachen gibt es stattdessen Tages- und Mehr-Tage-Pakete. Stehen mehrere Objekte auf der Liste, gehört das ins erste Telefonat.
FAQ
Häufige Fragen
Womit muss ich beim Stundensatz rechnen?
Der Tagsatz im Wach- und Objektschutz beträgt 26 bis 29 Euro; für Nachtstunden rechnet Aquila Security 12 Prozent obendrauf, für Sonn- und Feiertage 25 Prozent. Gehobene Lobbydienste liegen bei 30 bis 36 Euro, das Cargo-Umfeld bei 32 bis 38 Euro. Für Feste, Standbewachung und Brandwachen entsteht stattdessen ein Preis je Projekt.
Wie schnell ist eine Kraft am Objekt?
Aquila Security nennt bundesweit 1 bis 3 Stunden bis zum Einsatz vor Ort. Eine Zusage in Minuten gibt es auch im Stadtgebiet nicht. Planbares wie Bauphasen, Umbauzeiten oder Feste wird vorher eingeteilt und personell fest besetzt. Wann eine Schicht anlaufen kann, hören Sie im ersten Telefonat.
Ist Köln ein Standort von Aquila Security?
Ja. Neben dem Hauptsitz in Frankfurt am Main führt das Sicherheitsunternehmen bundesweite Standorte, darunter Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen. Trotzdem gilt für jeden Auftrag hier: Objekt, Schichtzeiten und Qualifikation stehen vor Dienstbeginn fest.
Wann ist Sachkunde Pflicht und wann genügt die Unterrichtung?
Sachkunde verlangt § 34a GewO in fünf Konstellationen: Streife dort, wo Publikum hinkommt, Schutz vor Ladendieben, Türdienst an gastgewerblichen Diskotheken sowie die Leitung in Gemeinschaftsunterkünften und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. Pforte, Werkschutz und gewöhnlicher Objektschutz laufen mit der Unterrichtung.
Wie weit reichen die Rechte einer Wachkraft?
So weit, wie Ihr Hausrecht reicht und schriftlich übertragen wurde: abweisen, hinausbegleiten, eine Tasche mit Einverständnis ansehen. Hinzu kommen Jedermannsrechte wie das Festhalten auf frischer Tat nach § 127 StPO bis zum Eintreffen der Polizei. Was der Polizei an Eingriffsrechten zusteht, gilt für einen privaten Dienst nirgends.
Wann ist eine Brandsicherheitswache vorgeschrieben?
Wenn die Behörde sie im Bescheid anordnet, typischerweise für Veranstaltungen in Versammlungsstätten; in Nordrhein-Westfalen richtet sich das nach § 41 SBauVO. Auf Großbühnen und Szenenflächen über 200 Quadratmeter stellt die Feuerwehr sie; anderes ausgebildetes Personal darf nur einspringen, wenn die Brandschutzdienststelle das dem Betreiber bestätigt. Betrieblich nötig wird eine Brandwache bei Heißarbeiten und dann, wenn die Brandmeldeanlage gestört oder abgeschaltet ist.
Übernehmen Sie auch die Aufschaltung meiner Alarmanlage?
Ja. Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und die Alarmaufschaltung auf die eigene Sicherheitszentrale gehören zum Angebot. Was nach einer Meldung geschieht, halten wir vorher schriftlich fest: wer informiert wird, in welcher Reihenfolge, und ab welchem Punkt Polizei oder Feuerwehr dazukommen.
Bewachen Sie auch Wohnanlagen und ganze Quartiere?
Ja. Üblich sind Streifen nach festen Punkten durch Tiefgaragen, Kellerabgänge, Höfe und Müllplätze, dazu ein Schließdienst an den Hauseingängen. Protokolliert wird, was auffällt; Bewohner werden dabei weder kontrolliert noch beobachtet. Beauftragt wird über die Verwaltung.
In 3 Stunden bei Ihnen – überall in ganz Köln
Verlassen Sie sich auf unsere schnelle Einsatzbereitschaft.
Wir sind da, wenn Sie uns brauchen.









